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Was ist ein Wasserbett?
Nachdem wir Ihnen im vergangenen Kapitel die Vorzüge von Wasserbetten im Allgemeinen und unseren 1 A Wasserbetten im Speziellen, näher gebracht haben, möchten wir Ihnen jetzt erklären, wie Wasserbetten aufgebaut sind, woraus sie bestehen, welche Arten von Wasserbetten es gibt; Sie also mit dem Wissen ausstatten, das es Ihnen erlaubt, Ihr Wasserbett auszuwählen.
Man unterscheidet in 2 Varianten.
Hardside - Wasserbetten |
Softside - Wasserbetten |
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Hardside - Wasserbetten
Die ersten Wasserbetten waren Hardside - Wasserbetten oder kurz Hardsider. Das Typische Merkmal eines Hardsiders ist das kastenförmige Bettgestell, das dem Bett seinen Namen gibt.
Die Hardside - Wasserbetten weisen zwei entscheidende Nachteile auf. Das ist zum einen die Einschränkung beim Design, denn ein kastenförmiges Bettgestell ist immer erforderlich. Zum anderen sind Wassermatratze und Gestell in etwa gleich hoch, d.h. Die Matratze steht nicht gegenüber dem Gestell hervor, was eine spezielle Technik des ein-und Aussteigens bei einem Hardside – Wasserbett erforderlich macht, um sich nicht am harten Gestell zu stoßen. Diese und weitere Nachteile führten zur Entwicklung von Softside - Wasserbetten oder kurz Softsidern.
Softside - Wasserbetten
Das typische Merkmal von Softside - Wasserbetten ist der wannenförmige Schaumstoffrand, der das Hardside - Gestell ablöst, zur Aufnahme der Wassermatratze dient und dem Wasserbett den Namen gibt. Durch diesen, gewissermaßen selbst tragenden Rand, wurde das Bett von einem Gestell unabhängig. Zusammen mit einer, das Ganze vollständig umgebenden, Auflage, hatte die eigentliche Wassertechnik die Optik einer ganz normalen Matratze. Das ist der Grund, warum der Softsider das Hardside - Wasserbett aus großen Teilen des Wasserbettenmarktes verdrängt hat.
Ein Softside - Wasserbett besteht aus folgenden Teilen:
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| (1) Sockel |
| (2) Gewichtsverteiler |
| (3) Bodenplatte |
| (4) Heizelement |
| (5) Bettumrandung |
| (6) Sicherheitshülle |
| (7) Wassermatraze |
| (8) wärmeisolierender Überzug |
Die zu den Modellen gehörenden Heizelemente sin CE und TÜV geprüft, doppelt isoliert, geerdet und magnetfeldfrei. |
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Ein solches Wasserbett könnten Sie im einfachsten Fall ohne Sockel und Bodenplatte einfach wie eine Matratze auf den Fußboden legen. Sie könnten es mit Sockel und Bodenplatte versehen ohne weiteres Gestell aufstellen, was dann die typische Polsterliegenoptik eines Softsiders ergibt ( am häufigsten verkaufte Form, siehe auch unser Titelbild ). Sie könnten ein Kopfteil dahinter stellen oder das Ganze in ein Bettgestell einbauen. Die im vorangehenden Kapitel beschriebene Form des Softsiders, bei der der Schaumstoffrand einteilig bis zur Bodenplatte durchgeht, nennt man auch Standard- oder Basis- Softsider. Aber gerade beim Einbau in ein Bettgestell zeigen sich, je nach Beschaffenheit des Bettgestells, häufig auch die Grenzen eines Basissoftsiders. Ist nämlich der Abstand zwischen Matratze und Bettseite gering und die Bettseite relativ hoch, so ist das Beziehen des Wasserbettes mit dem Spannbetttuch recht schwierig.
An Foto oder Prinzipskizze zeigen.
Für diesen Fall und für die Möglichkeit einer Designerweiterung wurde eine spezielle Form des Softside - Wasserbettes entwickelt, der Split- Softsider.
Split - Softside - Wasserbetten
Der Split - Softsider unterscheidet sich vom Standard - Softsider nur durch den Aufbau des Schaumrandes. Dieser ist nämlich horizontal geteilt.
| Prinzip eines Splitsoftsider |
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Dadurch wird beim Einbau in ein Gestell nur der untere Teil des Schaums verdeckt. Der obere steht hervor, kann angekippt werden und ermöglicht so, ein leichtes Beziehen der Matratze mit einem Spannbetttuch. Der Split - Softsider ist also ein Einbauwasserbett. Aber der Split- Softsider bietet noch mehr Möglichkeiten. Durch die Zweiteilung des Schaumrandes steht die untere Hälfte für die dekorative Gestaltung zur Verfügung. Als einzeln stehendes Bett, also ohne Gestell, sieht ein Split- Softsider durch die horizontale Schaumteilung, gefälliger aus, als ein Basis- oder Standard- Softsider. Der untere Rand kann mit Stoff oder Leder bespannt zur Dekoration benutzt werden. Kombiniert mit einem Kopfteil entsteht so eine sehr attraktive Bettvariante. Zahlreiche Beispiele finden Sie in unserer Bildergalerie. Sie werden im Übrigen sehr schnell feststellen, dass Sie bei 1 A Wasserbetten sehr viele Kombinationsmöglichkeiten haben. Durch unsere Kopfteile, Bettgestelle und farbige Splitränder entstehen zahllose Bettvarianten und das zu äußerst attraktiven Preisen. Weitere Informationen, Preis- und Kombinationsbeispiele haben wir für Sie in der Kategorie - so funktioniert der Shop - zusammengestellt. Besonders wichtig dann, wenn Sie Ihr Wasserbett einbauen wollen, oder nach unserem Baukastenprinzip mehrere Farben und Bauteile kombinieren möchten. Aber keine Angst, ob vor, während oder nach der Bestellung - wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Uno - Wasserbett und Dual - Wasserbett
Uno und Dual bezeichnet lediglich ob Sie in einem Doppelbett, ganz genau wie bei herkömmlichen Matratzen, für jeden Schläfer eine Matratze haben oder eine durchgehende für beide. Bei getrennten Matratzen ( also Dualsystemen ) haben Sie zwischen beiden Matratzen noch eine Thermotrennwand. Für jede Matratze gibt es auch eine eigene Heizung ( also zwei ).
Das ist schon alles zum Thema Dual oder Uno - Wasserbetten. Im Allgemeinen werden Dual - Wasserbetten bevorzugt. Das bringt eine Reihe von Vorteilen. Da verschiedene Menschen auch unterschiedliche Wärmehaushalte haben, kann sich bei einem Dualsystem jeder seine Wunschtemperatur einstellen. Auch Bewegungen des Partners werden in einem weit geringeren Maße übertragen, als in Uno- Systemen. Schließlich lässt sich die Befüllmenge bei einem Dual- System genauer einstellen als in einem Uno - Wasserbett, weil es ja schließlich auch vorkommen kann, dass man allein im Bett liegt, welches mit der Befüllmenge auf zwei Personen eingestellt ist.
Beruhigung
Einen letzten Fachbegriff müssen wir noch einführen, dann wissen Sie alles über Wasserbetten, um Ihre, ganz individuelle, Kaufentscheidung treffen zu können. Wird das Wasser in einer Wassermatratze in Bewegung gesetzt, so bilden sich Wellen aus. Ist ja schließlich Wasser. Bis dieses wieder zur Ruhe kommt, vergehen etwa 20 Sekunden. Verkürzt man diese Nachschwingzeit mit technischen Mitteln, so spricht man von Beruhigung. Warum beruhigt man aber das Wasser? Weil unser Gehirn, seit vielen Jahren an den Widerstand einer herkömmlichen Matratze gewöhnt, die lang anhaltenden Bewegungen als unangenehm empfinden würde. Da dieses Empfinden bei jedem Menschen etwas anders ist, beruhigt man auch in verschiedenen Stufen, von gering bis stark. Unterschiedliche Wasserbettenhersteller und Händler haben für die genaue Definition dieser Beruhigungsstufen leider ganz unterschiedliche Maßeinheiten eingeführt. Das ist für den Kunden oft verwirrend. Sie werden Beruhigungen in Prozenten, Flieslagen, Sekunden und Phantasiebezeichnungen finden.
Wie soll man sich da zurechtfinden? Und welche Beruhigung ist für Sie die richtige? Das ist wirklich ganz einfach! Egal mit welchem System, mit welchen technischen Mitteln beruhigt wird, Sie werden immer von Wasser getragen! Somit ist die richtige Beruhigung diejenige, auf der Sie sich wohl fühlen. Fehler kann man da nicht machen. Um Ihnen nun die Orientierung bei den vielen Maßeinheiten zu erleichtern, arbeiten wir mit den verbalen Bezeichnungen und differenzieren in vier Stufen, mehr an Unterschieden lassen sich ohnehin von den meisten Menschen kaum herausfühlen.
Unberuhigt
Zu einer unberuhigten Matratze sagt man auch Free Flow. Eine solche Matratze hat eine Nachschwingzeit von bis zu 20 Sekunden. Das Schlafen auf purem Wasser ist nicht Jedermanns Sache. Unsere Verkaufsanteile liegen hier bei wenigen Prozentpunkten.
Leicht beruhigt
In Prozenten würde man hier von 40 - 50 % sprechen. In der Maßeinheit Sekunden wären das 3 - 4 Sekunden. Auch hier liegen die Verkaufsanteile im einstelligen Prozentbereich. Eine leichte Beruhigung wird nach unserer Erfahrung häufiger von Frauen als von Männern gewählt. Der Anteil junger Menschen mit eher kleinerem Körpergewicht überwiegt hier eindeutig.
Mittel Beruhigt
In Prozenten entspräche das einer 70 - 80 %igen Beruhigung und in Sekunden etwa 1,5 - 2,5 Sekunden. Das ist eine sehr häufig bevorzugte Beruhigungsstufe. Fast die Hälfte unserer Kunden entscheidet sich dafür. Sie haben hier noch Wasserbett - Feeling, aber ohne zuviel Bewegung.
Stark beruhigt
Von starker Beruhigung spricht man bei 90 - 100 %, in Sekunden 0,5 - 1. Das ist ebenfalls eine sehr gebräuchliche Beruhigungsstufe. Sie verbindet alle Vorteile der idealen Wasserlagerung mit gefühlten Eigenschaften, die schon wieder fast denen einer herkömmlichen Matratze entsprechen. Eher ältere Menschen, aber auch solche mit ein paar Pfunden zu viel, entscheiden sich für eine stark beruhigte Matratze.
Wir hoffen, Ihnen mit unserer vierstufigen Beruhigung die Entscheidung so leicht wie möglich gemacht zu haben. Im Übrigen gewöhnt man sich sehr schnell an die neue Art zu schlafen. Wenn Sie unsere Tipps bezüglich Körpergewicht, Alter etc. beherzigen ist es letztlich gar nicht so wichtig, ob Sie nun mittel oder stark beruhigt nehmen. Wenn Sie sich an Ihre Wassermatratze gewöhnt haben, werden Sie sowieso begeistert sein. Die Beruhigung erzeugt man übrigens in den allermeisten Fällen mit Flieslagen unterschiedlicher Dicke und Anzahl, die in die Matratze mit eingearbeitet werden. Da jedoch Fliesdicke, Fliesbefestigung, Materialdicke etc. Von Hersteller zu Hersteller verschieden sind, ist die Fliesanzahl z.B. Eine ungeeignete Maßeinheit zur Ermittlung der Beruhigung.
Wie groß muss mein Wasserbett sein?
Die Gösse Ihres Wasserbettes ist sehr wichtig. Schließlich wollen Sie ja künftig auf Wasser schlafen und nicht auf dem Schaumstoffrand. Berücksichtigen Sie also in der Länge, dass der Schaum mit ca. 15 cm zu Buche schlägt. Bis zu einer Körpergröße von 1,75 m sollten Sie mit einem 200 cm langen Wasserbett auskommen. Bei darüber hinausgehenden Körpermaßen sollten Sie sich für die Längen 210 cm bzw. 220 cm entscheiden.
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